Warum “I, Frankenstein” zum Scheitern verurteilt ist

I, Frankenstein

Nachdem meine Prognose über das Abschneiden des Total Recall-Remakes nicht zutreffender hätte ausfallen können, und ihr dementsprechend vermutlich gar nicht mehr wisst, wovon ich hier rede, traue ich mir zu, dieses Kunststück mit I, Frankenstein zu wiederholen.

Es ist Oktober – in den Kinos dürften also bis Halloween noch einige miese Horrorfilme anlaufen und natürlich bombardieren uns die Studios derzeit mit thematisch passenden Werbeclips. Der Trailer zu einem neuen Frankenstein-Film mit  (zuletzt in besagtem Total Recall zu sehen) und  (der Niedergang von Dexter) fällt besonders negativ auf. Dabei konnte ich sogar dem CGI-Shitsfest Van Helsing etwas abgewinnen – hier hört der Spaß allerdings auf!

In Mary Shelleys Romanvorlage geht es um den Gott-Komplex historischer Persönlichkeiten wie Luigi GalvaniGiovanni Aldini oder Johann Konrad Dippel, um aus der Menschheit hervorgehende Monstrositäten jedweder Art, um schizotypische Persönlichkeitsstörungen, Größenwahn, Isolation, Ausgrenzung, Schuld und Unschuld. In “I, Frankenstein” (sagenhaft beschissener Titel) läuft Aaron Eckhart leicht vernarbt durch Green-Screen-Landschaften, bekämpft anscheinend Super-Gargoyles und bandelt wohl auch noch mit Yvonne Strahovski an. Geht nicht! Funktioniert einfach nicht! Will ich nicht sehen!

FrankensteinFrankensteins BrautFrankensteins SohnFrankensteins Fluch und selbst (oder vielleicht “besonders”) Frankenstein Junior haben ganz sicher einen höheren Unterhaltungswert! Wer sich das Machwerk trotzdem ansehen will, muss sich noch bis zum kommenden Frühjahr gedulden.

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