Sequels ’12 – ein Resümee

Mit mehrteiligen Filmen ist es ja so eine Sache. Während man sich bei dem Gedanken an Pirates of the Caribbean 5 und Fast & Furious schieß-mich-tot dezent eine Gabel in den Oberschenkel rammen möchte, wären wir ohne Star Wars, Back to the Future und Lord of the Rings wohl kaum da, wo wir jetzt sind. Auch dieses Jahr gab es natürlich einige Nachfolger (und “Vorgänger”), die hier näher beleuchtet werden sollen.

 

American Reunion – Das Klassentreffen ging 2012 als vierter (eigentlich ja achter) Teil der American Pie Reihe an den Start und entpuppte sich als gar nicht mal so unwürdig. Die Story ist zwar wie immer relativ flach, aber irgendwie ist es doch angenehm zu sehen, dass die Schauspieler mit ihrem Publikum erwachsener und reifer geworden sind. Prädikat: Guckbar.

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Men in Black 3 – Ja, auch diese Typen sind älter geworden und der Plot hat nur noch wenig mit seinen Vorgängern zu tun. In erster Linie geht es nämlich gar nicht um Außerirdische, sondern um Zeitreisen. Crazy shit. Doch auch wenn der ein oder andere denken mag, dass das Ganze keine so gute Idee war, überzeugen die liebenswerten Protagonisten, die immer noch irgendwie lässigen Dialoge und das nicht gerade komplexe aber doch durchdachte Ende. Hoffentlich ruinieren die Jungs das nicht durch Teil Nummer 4.

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The Amazing Spider-Man – Ach Kinder, was war ich skeptisch, schließlich war Tobey ja immer der Spidey der Herzen. Aber ich muss sagen, dass der Titel durchaus bezeichnend ist. Andrew Garfield und Emma Stone geben eine gute Figur ab (obwohl ihre Charaktere irgendwie undefiniert scheinen) und auch sonst gibt es bei dieser Blockbusterleckerei Einiges für Augen und Ohren der geneigten Zuschauer. Übrigens: Ich weiß, dass der Film kein Nachfolger im eigentlichen Sinne ist, Ruhe bitte.

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The Dark Knight Rises – Was war da denn bitte los? Christian Bale, Gary Oldman, Anne Hathaway, Joseph Gordon-Levitt, Marion Cotillard, Morgan Freeman, Michael Caine, Cillian Murphy und Liam Neeson in einem schlechten Nolan-Streifen? Dieser Film macht betroffen. Selten hat man so viel verschwendetes Talent in einer derartig langatmig inszenierten Story gesehen. Man weiß nicht so recht, worauf Nolan mit der ganzen Geschichte hinauswollte und wieso er den düsteren Edelmann nicht einfach in Ruhe lassen konnte, nachdem dieser den oscarprämierten Joker auf spektakuläre Weise bezwang.

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Prometheus, The Bourne Legacy, Resident Evil: Retribution – ich möchte nicht darüber reden.