Celluloid-Psychology: “Adaption”

Ich habe mir gerade mal wieder „Adaption“ angeschaut und etwas länger darüber nachgedacht. Im Prinzip erfand Charlie Kaufman doch eine alternative Version seines eigenen Ichs, die dann in der Adaption von Adaption eine alternative Version von sich erfindet, die wiederum versucht, in ihren eigenen Kopf vorzudringen, just nachdem der echte Kaufman einen Film geschrieben hatte, in dem John Cusack durch eine Art Zauberportal in den Kopf von John Malkovich  eindringt, was in Adaption wiederum als Rahmenhandlung dient, um die Gedankenwelt des Kaufmans zu verdeutlichen, den der echte Kaufman ins Drehbuch geschrieben hatte, weil ihm nichts Gescheites zum Thema Orchideen eingefallen ist. Und wer dient als Fleischwerdung dieses hoch diffizilen philosophischen Dilemmas? Nicolas Cage! Wie kann so etwas überhaupt existieren? Und warum denke ich über so etwas stundenlang nach? Ist das schon Autismus?

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