Ondine auf DVD

In dem irischen Fischerdorf „Kork“ kennen alle Einwohner den Fischer Syracuse (Colin Farrel) nur unter seinem Spitznamen „Circus“, der wohl daher rührt, dass er gemeinhin als Luftikus und Versager angesehen wird. Seine kleine Tochter sitzt indes im Rollstuhl, lebt bei ihrer alkoholabhängigen Mutter und wartet auf eine Organspende.

Eines Tages geht Syracuse ein ungewöhnlicher Fang ins Netz. Eine verschreckte junge Frau, die keine Vergangenheit zu haben scheint, fällt wie tot auf das Deck seines Fischerbootes. Eingedenk des Umstandes, dass sie von keinem Menschen gesehen werden möchte, versteckt Syracuse das Mädchen in dem Haus seiner verstorbenen Mutter, das verborgen in der romantischen Küstenlandschaft außerhalb der Ortschaft liegt.

Nachdem das Mädchen, das sich Ondine nennt, wieder bei Kräften ist, entwickelt sich zwischen dem Fischer und der vermeintlichen Meerjungfrau ein starkes Band, das den Alltag von Syracuse erhellt und für seine Tochter eine ganze Fantasiewelt voller Meerjungfrauen und Zauberei entstehen lässt.

Dem Zuschauer geht es wie den Protagonisten: Ob Ondine nun tatsächlich eine Meerjungfrau ist oder es eine  andere Erklärung gibt, bleibt bis zum Schluss offen. Und auch wenn die Geschichte natürlich hin und wieder ins Pathetische abrutscht und die Handlung in der zweiten Hälfte wirklich arg konstruiert wirkt, bleibt man bis zum Schluss gefesselt.

Bild und Ton sind gut. Als Extras gibt es eine ganze Reihe von Interviews (die leider etwas langweilig weil Informationsarm sind), den Kinotrailer und eine Trailershow. Etwas karg.